July 30, 2015

Verein Archemed begrüßt Besuch aus Eritrea

Verein Archemed begrüßt Besuch aus Eritrea

Yemane Gebreab (Mitte) im Gespräch mit Jürgen Coße, Elisabeth Fuchs-Brünninghoff, Rainer Norbisrath, Dr. Peter Schwidtal und Eckhard Uhlenberg

Das kleine Land im Osten Afrikas leide unter den oft negativen Darstellungen, sagt Dr. Peter Schwidtal, Vorsitzender des Vereins Archemed. Immer wieder prägten Unwahrheiten über Eritrea die Schlagzeilen. Archemed hilft am Horn von Afrika.

Ärzte, Schwestern, Handwerker, Techniker setzen sich für die Menschen dort, am Rande der Sahelzone, ein. Ständig betonen sie, wie wichtig eine breite Unterstützung ist um noch mehr Leben zu retten, und zwar Hand in Hand. Ihr Wirken auf dem Schwarzen Kontinent findet große Anerkennung, auch bei der Regierung. Der Soester Arzt freut sich jetzt über den Besuch von Yemane Gebreab, Berater des eritreischen Präsidenten.

Der Parteichef ist für drei Tage privat zu Gast. Er nutzt seinen Aufenthalt, um erneut deutlich zu machen, wie groß das Interesse an einer Zusammenarbeit mit Deutschland sei – ein Land, das für ihn als Technik-Weltmeister gilt und das mit seinen Modellen zur beruflichen Bildung Maßstäbe setze.

Yemane Gebreab erzählt über den Alltag in seiner Heimat. Es ist ihm wichtig, aus seiner Sicht ein eigenes Bild zu vermitteln, etwa auf die Bemühungen hinzuweisen, Eritrea weiterzuentwickeln und eine Zukunft aufzubauen. Das Land wolle sich öffnen, damit Journalisten kommen, um sich selber umzuschauen. „Wir wollen uns nicht auf unsere Bodenschätze verlassen“, schildert er und spricht auch wirtschaftliche Schwerpunkte an, ebenso die Suche nach Investoren speziell im Bereich der erneuerbaren Energien.

All diese Punkte flossen jetzt in ein Gespräch ein, das Yemane Gebreab, Peter Schwidtal sowie die beiden weiteren Vorstandsmitglieder Rainer Norbisrath und Elisabeth Fuchs-Brüninghoff mit dem Vize-Präsidenten des Landtages, Eckhard Uhlenberg (CDU), und Jürgen Coße (Vorsitzender der SPD im Kreis Steinfurt) führten. Der Termin mit den beiden Politikern diente dazu, durch ihre Kontakte – beispielsweise zu Entwicklungsminister Gerd Müller und dem außenpolitischen Sprecher der Sozialdemokraten, Niels Annen – weitere Weichen zu stellen. Dr. Peter Schwidtal kennt Yemane Gebreab durch die Arbeit in Eritrea. „Wann immer ich dort Probleme habe, weiß er eine Lösung, ob es nun um eine SIM-Karte geht oder um ein besonderes Visum für einen unserer Mitarbeiter.“

Am zweiten Tag ging es nach Bonn, erster Dienstsitz des Entwicklungshilfeministeriums. Dort war ein Treffen mit der „oberste Spitze“ angesetzt, unter anderem mit dem Ostafrika-Direktor.

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by Soester-Anzeiger | Das Foto zeigt Yemane Gebreab (Mitte) im Gespräch mit Jürgen Coße, Elisabeth Fuchs-Brünninghoff, Rainer Norbisrath, Dr. Peter Schwidtal und Eckhard Uhlenberg. – Foto: Dahm

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